Ich trinke zwar kein Bier, aber ich verkoche es manchmal. Diesmal z.B. ein Holstener Pils ...
Da braucht man schnell einen Kartoffelstampfer und hat gerade keinen zur Hand. So geht's auch. Einen Gefrierbeutel über den Boden einer Glasflasche ziehen und damit stampfen. Der Gefrierbeutel wird anschließend gewaschen und wiederverwendet oder einfach direkt entsorgt.
Ein kleiner Tipp aus aktueller persönlicher Erfahrung: Nehmen wir an, du hast ein gutes Messer und kannst Gemüse richtig schnell schneiden. Dann freu dich drüber und sei damit zufrieden, anstatt noch schneller sein zu wollen und zwei Karotten gleichzeitig zu schneiden. So vermeidest du es, dass sich das ganze verschiebt, das Messer hüpft und statt der Karotte deine Fingerkuppe gerädelt wird...
Resteverwertung im Hause Fischer -- wer sagt, dass das nicht auch köstlich sein kann. Was dabei herauskam, war eine köstliche Geschmackskombination aus herzhaftem Speck und Zwiebelbrot, leicht bitterem Sellerie, und süßlichen Kürbis und Maronen. Ein Gedicht!
Heute musste ich kurzfristig den Speiseplan ändern, d.h. ganz spontan mit den vorhandenen Zutaten irgendetwas zaubern. Experimentieren wie im Chemielabor! SO macht Kochen Spaß! Und nach mehreren spontanen Richtungsänderungen kam dann tatsächlich etwas köstliches raus -- ungefähr so (falls ich das im Nachhinein noch richtig zusammengeschrieben habe) ...